Graphik: Evangelisch-Freikirchliche-Gemeinde Pattensen
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Was wir glauben

Inhalt:

Vorwort
(Überprüfen Sie unsere Stellungnahmen anhand der Bibel);
Gegliedertes "Glaubensbekenntnis"
Themen
(Hier werden mit der Zeit Ausarbeitungen zu Themen gesammelt, die das knappe "Glaubensbekenntnis" nur kurz erwähnt.)


Vorwort:

Im folgenden Text wird häufig auf Bibelstellen verwiesen. Wir empfehlen Ihnen, die Verweisstellen in Ihrer Bibel nachzuschlagen und im Textzusammenhang zu überprüfen. Wenn Sie keine Bibel haben, so gibt es für Sie die Möglichkeit, die Bibel online zu lesen. Eine Möglichkeit hierfür wäre z. B.: www.bibelserver.de Wenn Sie diese Seite geöffnet haben, schreiben Sie einfach die Verweisstelle ins Feld "Bibelstelle" und entscheiden Sie sich rechts daneben im Feld "in" für die Bibelausgabe und starten Sie die Anzeige mit "Lesen". Als Bibelausgabe empfehlen wir Ihnen:
Luther 1984 (Die klassische deutsche Bibelausgabe im nichtkatholischen Bereich),
Rev. Elberfelder (Sehr genau an den Urtexten orientiert. Leider ist die Sprache manchmal etwas holperig),
Schlachter 2000 (Ebenfalls
sehr genau an den Urtexten orientiert; mit flüssiger Sprache),
Hoffnung für Alle (Im heutigen Deutsch flüssig geschrieben. Spezielle biblische Ausdrücke und Begriffe sind in leichtverständliches Deutsch übertragen. Wegen der vielen Übertragungen statt Übersetzungen ist diese Ausgabe als Studienbibel aber nur begrenzt möglich).
Die genannten Bibelausgaben der Online-Bibel können Sie auch beispielsweise bei www.buecher.de als Buchausgabe bestellen. In ca. 3 Werktagen wird Ihnen das Buch Ihrer Wahl zugestellt.


Gegliedertes "Glaubensbekenntnis"

1. Die Bibel
ist das niedergeschriebene Wort Gottes und besteht aus den 39 Büchern des Alten Testaments und den 27 Büchern des Neuen Testaments. Die Bibel, auch die Heilige Schrift genannt, ist in allen Teilen von Gott inspiriert und damit in den Urmanuskripten völlig fehlerlos (2Ti 3,16; 2Pe 1,21). Die Bibel ist unsere höchste Autorität für Lehre und Leben.

2. Der eine wahre Gott
existiert ewiglich ohne Ursprung und Ende als Vater, Sohn und Heiliger Geist (Mat 28,19; 2Ko 13,13; Joh 4,24; 1Mo 1,2). Er ist der Schöpfer, Erhalter und Richter dieser Welt (1Mo 1,1, Off 20,11-15). Wenn wir sagen, Gott ist der Schöpfer dieser Welt, dann meinen wir nicht, dass Gott ein Lenker der Evolution ist. Mehr zum Thema Schöpfung und Evolution finden Sie im Bereich Themen.

3. Jesus Christus, der Sohn Gottes,
ist ewiger Gott (Joh 1,1-4+14; 1Jo 5,20) und wurde wahrer Mensch (1Ti 2,5-6), damit er nach einem sündlosen Leben (Heb 4,15; 2Ko 5,21) für alle Menschen zum Retter wurde, indem er am Kreuz von Golgatha stellvertretend für alle Menschen starb. Doch nicht nur das, sondern er ist am 3. Tag nach der Kreuzigung von den Toten auferstanden (Luk 24,26-43) und später wieder in den Himmel zurück gekehrt (Apg 1,9).

4. Der Heilige Geist
wirkt stellvertretend für Jesus Christus auf dieser Erde. Er bewirkt die Hinwendung und die Umkehr zu Gott und das Vertrauen bzw. den Glauben an ihn. Er bewirkt die Wiedergeburt, das neue Leben aus Gott (Joh 3,5). Er bewohnt den wiedergeborenen Menschen (Röm 8,9) und versiegelt ihn (Eph 1,13-14). Der Heilige Geist möchte jeden wiedergeborenen Menschen erfüllen (Eph 5,18) und ihn in das Bild Jesu Christi umgestalten (2Ko 3,17-18, Gal 5,22).

5. Der Mensch
ist von Gott geliebt (Joh 3,16). Er ist eine direkte Schöpfung Gottes (1Mo 1,26-27). Die verschiedenen Evolutionslehren lehnen wir ab (gesonderter Abschnitt). Nach seiner Erschaffung lebte der Mensch zunächst im Einklang mit Gott, bis Satan ihn zum Ungehorsam gegen Gott verführte [Satan ist kein zweiter Gott, sondern ein Engel Gottes, der sich gegen Gott aufgelehnt hatte (Off 12-7-8) und seinen endgültigen Untergang entgegensieht (Off 20,10)]. Weil nun der Mensch sich Satans Verführung einließ, wurde er ein Sünder (1Mo 3,1-24) mit der Folge, dass seine ganze Natur sich bleibend änderte. Daher ist er auch heute noch von Natur ein Sünder, der Erlösung braucht (Röm 5,12; Röm 3,23). Aus diesem Zustand kann sich der Mensch weder auf dem Weg der Religionen, noch durch Philosophien oder eigene Anstrengungen retten (Eph 2,8-9). Er braucht die neue Geburt aus Gott (Joh 3,1-18).

6. Die neue Geburt
bewirkt eine vollkommene Erlösung und Rettung durch die Gnade Gottes. Es wird als freies Geschenk durch den persönlichen Glauben an Jesus Christus, dem Mensch gewordenen Sohn Gottes, und sein vollendetes Werk am Kreuz von Golgatha empfangen (Eph 2,8-9; Röm 3,23-24+28; Tit 3,4-7). Diese neue Geburt, einmal empfangen, kann uns niemand und keine Macht der Welt mehr nehmen (Joh 10,27-30; Röm 8,33-39).

7. Das Leben als wiedergeborener Mensch
ist ein Leben in der Nachfolge Jesu Christi. Diese Nachfolge ist nur in Verbindung mit Jesus Christus möglich (Joh 15,1-5). Die geistliche Verbindung des Gläubigen mit Jesus Christus wird an der Frucht des Geistes (Gal 5,22) und insbesondere an der Liebe zu Gott, zum Bruder und zur Schwester und darüber hinaus zu allen Menschen sichtbar (1Ko 13; Joh 13,34-35).

8. Das zukünftige Leben
bedeutet zunächst die bewusste Existenz der Toten auch vor der Wiederkunft Jesu Christi (Luk 16,19-31). Von welcher Art das zukünftige Leben für jeden Einzelnen sein wird, entscheidet sich allein hier im irdischen Leben (Luk 16,19-31). Doch nach dem Ende des irdischen Lebens kommt das Erscheinen eines jeden Einzelnen vor dem göttlichen Gericht (Heb 9,27): Die Wiedergeborenen, um zu empfangen, was sie in der Nachfolge Jesu Christi getan haben (2Ko 5,10); alle Anderen werden danach gerichtet, wie sie sich gegenüber Gott, dem Schöpfer und Jesus Christus, dem Erlöser, verhalten haben (Mat 25,3-46; Off 20,11-15). Auf die Erlösten wartet ein ewiges Leben in der Liebe und im Licht Gottes auf einer neu geschaffenen Erde und einem neu geschaffenen Himmel (2Pe 3,10; Off 21,1-8).

Das ist in knappen Worten das, was wir glauben, wofür wir leben und wofür wir werben.


Themen (Links):

Schöpfung und Evolution

Warum ich einen gnädigen und barmherzigen Gott brauche

Weihnachten, was soll's?

Die Liebe Gottes und seine absolute Gerechtigkeit einerseits und schuldbeladene Menschen andererseits. - Die Größe der Gnade Gottes.

(Es folgen weitere Themen)

  
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